Geschlossene Gesellschaft – Junges Theater spielt J. P. Sartre

Geschlossene Gesellschaft – Junges Theater spielt J. P. Sartre

Geschlossene Gesellschaft

Die Hölle – das sind die anderen
[Mit Bilderschau im Beitrag]
Zwei Frauen und ein Mann sitzen in einem komfortablen Zimmer. Sie sind tot, sind sich im Leben nie begegnet und müssen nun auf ewig miteinander auskommen. Es ist die Hölle. Eines Teufels bedarf es nicht, denn mit der Zeit stellen sie fest, dass sie selbst mit all ihren Ängsten, Sehnsüchten, Lügen und Abgründen die Folterknechte füreinander sind.

Jean-Paul Sartre entwarf mit seinem Stück „Geschlossene Gesellschaft“ ein psychologisch ausgefeiltes Bild einer ganz diesseitigen Hölle. Sartre glaubte jedoch nicht, dass alle Beziehungen zwangsläufig auf eine Hölle hinauslaufen sondern der Mensch frei seien, jeden Teufelskreis zu durchbrechen.

Besetzung

Inès – Margot Flügel-Anhalt
Estelle – Anne-Rike Preiß
Garcin – Johannes Meier
Kellner – Holger Hämmerling

Regie – Dieter Salzmann
Gesamtleitung – Sebastian Perels
Technik – Till Wehrmann

Comments are closed.